Wer sich an seine Schulzeit erinnert, der wird ohne Frage auch immer wieder auf solche Erinnerungen stoßen, die mit dem Grundprinzip der Schulzeit zu tun haben, dem Lernen. Für viele war dies die schlimmste Zeit, weil man im Allgemeinen nicht freiwillig gelernt hat. Dabei kann Lernen richtig Spaß machen, wenn man es richtig macht. Genau, auch Lernen will gelernt sein. Dazu sollte man zunächst einmal wissen, dass nicht nur jeder Mensch verschieden ist, sondern auch was das Lernen angeht, verhält sich jeder Mensch anders. Es gibt unterschiedliche Lerntypen und zwar genau vier. Jeder einzelne Lerntyp ist allerdings nicht nur als jemand anzusehen, der nur diese Art zu Lernen benutzt. Der Lerntyp beschreibt nur die bevorzugte Lernweise der Person. Alle anderen Lernmethoden werden ebenfalls verwendet, aber nicht in dem Maße, wie dies bei der bevorzugten Methode der Fall ist.
Die vier Lerntypen sind eng verbunden mit den eigenen Sinnesorganen, weshalb man auch von den kommunikativen, visuellen, motorischen und auditiven Lerntypen spricht.
Für den kommunikativen Lerntyp ist es enorm wichtig, dass er gemeinsam mit anderen lernt. Um die gesammelten Informationen des Lernstoffs richtig zu verstehen, benötigt er das Gespräch mit anderen. Er muss sich mit seinen Mitmenschen, mit denen er zusammen lernt auch austauschen, damit er das Gelernte richtig verarbeiten kann. Wenn er im Rahmen einer Prüfung zum Lernen im Selbststudium gezwungen ist, dann kann ihm das schnell Probleme bereiten.
Der visuelle Lerntyp bevorzugt das Lernen mit den Augen, das heißt, er muss das zu Erlernende sehen, damit er es verstehen und für sich „abspeichern“ kann. Ein solcher Lerntyp kommt sehr gut zurecht, wenn er die Informationen mit seinen Augen „verschlingen“ kann. Wenn also in der Schule viel Text an die Tafel geschrieben wird, dann fühlt sich der visuelle Lerntyp recht wohl. Auch das Selbststudium mit einem Buch funktioniert bei diesem Typ sehr gut. Er genießt dabei noch die Stille um ihn herum, da er von Geräuschen zu schnell abgelenkt werden könnte.
Das wiederum unterscheidet in eindeutig vom auditiven Lerntyp, der sich dadurch auszeichnet, dass er alle Informationen besser verarbeiten kann, wenn er diese hört. Solche Lerntypen erkennt man oftmals auch daran, dass sie beim Lesen oft laut vor sich hinlesen, obwohl sie eigentlich alleine sind.
Der vierte und letzte Lerntyp ist der motorische Lerntyp. Er ist in jedem Falle praktisch veranlagt, denn er versteht die Dinge und Zusammenhänge am besten, wenn er sie mit seinen Händen berühren und erforschen kann.
Jeder dieser vier Lerntypen für sich allein gesehen würde niemals von Erfolg gekrönt sein. Um effektiv lernen zu können, sollte man die eigenen Stärken beachten und die anderen Lernmethoden ebenfalls verwenden. Mit der richtigen Mischung aus allen Lerntypen muss man nun noch mit der richtigen Methode an die Sache herangehen. So sollte man zunächst immer das leicht zu Erlernende in Angriff nehmen und dann den Schwierigkeitsgrad der Aufgaben stetig steigern. Dabei sollte man den Aufbau des Lernens so gestalten, dass man das zuerst erlernte Wissen beim weiteren Lernen durch Wiederholungen mit einbezieht. Durch diese Art und mit der richtigen Mischung der verschiedenen Lerntypen kann man seine Resultate effektiv verbessern.
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