Die berufsbegleitende Promotion ist heutzutage bereits äußerst beliebt und scheint sich auch weiterhin zu bewähren. Vor allem im medizinischen Bereich findet man nebenberufliche Studenten immer häufiger.
Als berufsbegleitende Promotion versteht man das nebenberufliche Erreichen des Doktortitels. Dabei handelt es sich meist um wissenschaftliche Studienfächer. Verliehen werden dürfen Doktortitel bislang ausschließlich von Universitäten. Der Ablauf einer Promotion, einer Verleihung des Doktortitels ist genau vorgeschrieben. So erfolgt die Titelvergabe erst nach der Vorlage einer Doktorarbeit. Die Doktorarbeit wird auch als Dissertation bezeichnet und entsteht meist erst nach jahrelangen wissenschaftlichen Forschungen zu einem bestimmten Thema. Nach der Prüfung und Beurteilung der Dissertation durch eine Kommission erfolgt die mündliche Verteidigung der Dissertation. Diese Zeremonie findet meist im öffentlichen Rahmen statt und ist meist der letzte zu erfüllende Punkt, bevor die berufsbegleitende Promotion in Form eines feierlichen Rahmens vonstattengeht.
Die Möglichkeit eine berufsbegleitende Promotion anzustreben, hat man nicht in jedem Beruf und jedem Betrieb. Da die vielen Studienvorträge angehört werden sollte und die vorgetragenen Themen meist alleine aufbereitet werden müssen, ist die Zeit für Arbeit relativ gering. Eine gewisse Flexibilität im Beruf ist daher zwingend notwendig. Meist wird das Studium mit einem geringfügigen Vertragsverhältnis kombiniert, um die Wochenstunden möglichst gering zu halten. Je nach Verständnis des Arbeitgebers kann die berufliche Tätigkeit dann mehr oder weniger an die Vorträge und Lesungen angepasst werden. Auch auf finanzieller Ebene sollte man sich vor dem nebenberuflichen Studium eingehend informieren und vorbereiten. So werden zum Beispiel nach einer gewissen Anzahl an Berufsjahren, Förderungen und andere Unterstützungen angeboten. Informationen hierzu erhält man auf den verschiedenen Universitäten und im Internet. Auch der Bund, Länder und Gemeinden sind in diesem Fall die richtigen Ansprechpartner.
Der berufliche Werdegang nach Erhalt des Doktortitels gestaltet sich natürlich je nach Studienrichtung unterschiedlich. Meist finden sich berufsbegleitend promovierte Personen in wissenschaftlichen Bereichen, wie zum Beispiel der Medizin wieder.
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